Unsere sozial engagierten Handelsakademiker
Literaturcafè der HAK Monsbergergasse
Am 2. Februar 2011 veranstalteten angehende Maturantinnen und Maturanten der HAK Monbergergasse im vollbesetzten Festsaal der Schule einen Kabarettabend als Abschlussprojekt (Eventmanagement). An diesem perfekt organisierten Abend wollten sie nicht nur Geld verdienen, sondern mit den Einnahmen „Sehen ohne Grenzen“ unterstützen. Diese von zwei Grazer Augenärzten gegründete Organisation ermöglicht am Grauen Star erkrankten Armen in Afrika die entscheidende Operation, die sie vor dem Erblinden bewahrt.
Geladen war das Kärntner Kabarett-Duo Winkler & Feistritzer mit seinem neuen Programm „Die coolsten Österreicher“, in dem Kandidaten aus ganz Österreich um den großen Coolheits-Preis streiten. Auf unterhaltsame Weise werden die derzeitigen politischen und gesellschaftlichen Missstände kritisiert, die so aberwitzig sind, dass scheinbar wieder goldene Zeiten für das österreichische Kabarett anbrechen. Und die Kärntner spielen sich mit diesem Programm sicher in die erste Liga der heimischen Kabarettszene.
Insgesamt konnte die Projektgruppe, bestehend aus der Projektleiterin Kristina Ivic und den weiteren Projektmitgliedern Katarina Bekic, Mauricio Cuevas und Lisa Schnur, 2.500 € (Sponsorengelder, freiwillige Spenden beim Eintritt und die Einnahmen beim Buffet) an „ Sehen ohne Grenzen“ überweisen. 40 Millionen Menschen sind weltweit blind, 20 Millionen leiden am Grauen Star, einer Erblindung, die in vielen Fällen durch eine Operation repariert werden kann. Die Grazer Augenärzten Christoph Faschinger und Martin Eckhardt haben deshalb im Jahr 2000 „Sehen ohne Grenzen“ gegründet, um auch für die Ärmsten diese Operation zu ermöglichen.
Der Projektbegleiter, Mag. MAS Josef Lichtensteiner, kann mit der Arbeit dieses Teams zufrieden sein. Mit solchen Aktivitäten beweisen die Schüler, dass man von ihnen nicht nur Höchstleistungen auf den Gebieten Marketing und Eventorganisation erwarten kann, sondern dass sie auch sozial engagiert und politisch sensibel sind.
Fotos vom Literaturcafé finden sie in der Galerie.